Unsere Lösungen
Keine Suchergebnisse gefunden
Dialysestationen
Das englische Wort „end” heißt nicht nur Ende, aber auch Ziel. Im Polnischen bedeutet „Ende“ selten Ziel, und häufiger kann es mit Abschluss einer gewisser und Beginn einer neuen, von der Realität abweichenden, Etappe assoziiert werden. Direkt gesagt ist Ende ein neuer Beginn, also Änderung.
Änderung verbindet sich am meisten mit Symptomen und vorübergehenden Schwierigkeiten, auf die der Mensch nicht immer vorbereit ist. Die Notwendigkeit zum Verlassen der sicheren, vertrauten Zone erweckt stets Angst davor, was geschehen wird.
Falls das Verfahren in der medizinischen Prozedur angeordnet ist, erscheint dessen Änderung als kompliziert und unbegründet, weil die bisherige Ausführung von Eingriffen erfolgreich und seit vielen Jahren unverändert war. Oft ist es so, dass die Änderung viele positive Folgen, und somit Modifizierung der bisher stabilen Wirklichkeit in sehr günstiger Weise, hinter sich zieht.
Über Folgen von Änderungen verbunden mit Einführung von fertigen Sets in die Behandlungszimmer sprechen:
Emilia Zawadzka
Magister der Krankenpflege mit Fachgebiet im epidemiologischer Krankenpflege – Dr.-Władysław-Biegański-Bezirksfachkrankenhaus in Grudziądz
Monika Cerkaska
Redaktion
Monika Cerkaska: Warum haben Sie sich für die Arbeit mit den Behandlungssets entschieden? Nur wegen Entlastung der Zentralen Sterilisationsabteilung?
Emilia Zawadzka: Seit dem Moment, als die Zentrale Sterilisationsabteilung 11 OP-Säle zu bedienen begann, entschieden wir uns, sie nur im Bereich der Sterilisation vom chirurgischen Instrumentarium zu verwenden. Bei Entlastung der Arbeit der Zentralen Sterilisationsabteilung verzichteten wir auf Zusammenlegung von Verbandsets im Krankenhaus und wechselten ausschließlich zu sterilen Behandlungs- und OP-Sets. Ich denke hier an sterile Fertigsets, die in einer Verpackung sowohl das Verbandset, Abdeckset für das OP-Feld, als auch andere zur Ausführung des jeweiligen Eingriffs erforderlichen Elemente beinhalten. Dank dem ruht die Verantwortung für die Sterilität auf dem Hersteller, und die Zentrale Sterilisationsabteilung konzentriert sich auf Vorbereitung von sterilen chirurgischen Instrumenten.
Durch diese Entscheidung fühlten große Entlassung auch die Krankenschwestern, deren bisherige Pflicht die Zusammenlegung des Verbandsets war. Dies erhöhte nicht nur den Arbeitskomfort, aber vor allem gewährleistet uns und den Patienten Sicherheit. Die Anwendung eines Sets, das für das jeweilige Eingriffsverfahren speziell vorgesehen ist, schließt das Risiko der Fehlerbegehung aus und vermindert das Risiko von Komplikationen. Zusätzlich ist die Vorbereitungszeit auf den Eingriff viel kürzer, was besonders in lebensrettenden Situationen wichtig ist.
Die Anwendung eines Sets, das für das jeweilige Eingriffsverfahren speziell vorgesehen ist, schließt das Risiko der Fehlerbegehung aus und vermindert das Risiko von Komplikationen.

M.C.: Wie reagierten Ärzte und Krankenschwester, also direkte Set-Anwender, beim Wechsel zu den Fertigsets?
E.Z.: Jede Änderung oder Einführung einer neuen Lösung ruft eine gewisse Angst bei Personen hervor, die davon direkt betroffen sind. So war es auch in diesem Fall. Sowohl bei Ärzten, als auch Krankenschwestern kamen Befürchtungen auf, die jedoch nach Beginn der Arbeit mit den Sets schnell verschwunden sind. Wir spüren allen die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und stellen uns heute nicht vor, zum früheren Stand zurückzukehren. Viel einfacher und sicherer ist ein Set, anstatt von mehreren Verpackungen von sterilen Erzeugnissen, zu öffnen. Bei Öffnung eines Sets vermindern wir die Möglichkeit der Kontamination von Erzeugnissen und Patienten mit pathogenen Mikroorganismen. Bei Eingriffen, die durch hohes Komplikationsrisiko belastet sind, bedeutet die Ausschließung von Fehlern Sicherheit für den Patienten, was für uns das Wichtigste ist.
M.C.: Welche Set-Elemente sind für Sie die wesentlichsten?
E.Z.: Vor allem die Zusammensetzung des Sets muss komplett sein, aber nicht übertrieben. Ungenutzte Elemente würden zum Abfall, für den man leider bezahlen müsste. Deshalb sind am wichtigsten Basiselemente, zu denen bei Bedarf steriles Ergänzungsmaterial gewählt werden kann. Bei Notfällen, wenn Zeitdruck herrscht, ist es wichtig, dass das Set alles enthält, was zur Durchführung der Prozedur notwendig ist. Ein wesentlicher Vorteil in Form des Sets ist die Tatsache, dass die Reihenfolge von einzelnen Elementen die Ausführung jeweiliger Maßnahmen erzwingen kann, z.B. zuerst sichern wir den OP-Tisch ab, desinfizieren die Eingriffsstelle am Körper des Patienten und schützen diese in entsprechender Weise. Es sind Maßnahmen, die nacheinander folgen, und die Reihenfolge, in der sie auftreten, hat großen Einfluss auf die Sicherheit der ganzen Prozedur.
M.C.: Was ist mit menschlichen Gewohnheiten? Rufen diese keine Hemmungen vor dem Gebrauch von medizinischen Erzeugnissen in dieser Form?
E.Z.: Der Eingriff ist in sicherer Weise vorzunehmen und die Gewohnheiten können nicht anders, als solche sein, die Sicherheit gewährleisten. Ich sehe hier keinen Interessenkonflikt.
Wird über die Sicherheit gesprochen, ist auch an die rechtliche Sicherheit bei Situation zu denken, falls der Patient irgendwelche Ansprüche gegenüber dem Krankenhaus erheben kann, z.B. bei medizinischen Vorfällen.
Das Patientenbewusstsein ist immer größer, Angelegenheiten zwischen dem Patienten und Krankenhaus werden schnell zu medialen Ereignissen, und jeder gewonnener Prozess generiert weitere Ansprüche. Aus diesem Grund ist es wichtig, Beweise dafür zu besitzen, dass sämtliche Maßnahmen im Behandlungsverfahren in sicherer Weise realisiert wurden. Ein solcher Beweis bildet die medizinische Dokumentation, derer Führung die TAG-Etiketten, also Elemente, die in die Krankheitsgeschichte des Patienten und Dokumentation des OP-Blocks eingeklebt werden können, ideal verbessern.
M.C.: Welche Argumente werden, Ihrer Meinung nach, durch die das Krankenhaushaus verwaltende Personen betont?
E.Z.: Mit Sicherheit epidemiologische Sicherheit und Kosten. Bei der Kostenreduzierung ist der Preis des Sets bedeutend, aber für den Leiter/Manager wesentlich ist die Kostenübersichtlichkeit. Der Preis des Fertigsets ist mit tatsächlichen Kosten zugunsten der Abteilung für die ausgeführte Prozedur gleichzusetzen. Wir sprechen über einfache Übertragung: die Anzahl von Sets gleicht der Anzahl von vorgenommenen Eingriffen. In diesem Fall schließen wir sog. versteckte Kosten aus und vermindern die Möglichkeit der Manipulation von Kosten jeweiligen Prozeduren.
M.C.: Ein starkes Argument bildet der wirtschaftliche Aspekt. Und was ist mit Ergonomie der Arbeit auf der Station? Ändert sie sich?
E.Z.: Natürlich. Es ist eine fühlbare Entlastung von Arbeit für das Personal. Das Auftragen von Pflegemaßnahmen ist sehr groß, und im Fall der Nutzung von Fertigsets ist die ganze Energie auf dem Patienten konzentriert. Außerdem unterstützt die Anwendung von Sets logistische Maßnahmen im Inneren des Krankenhauses. Die Erzeugnisse werden einfacher und sicherer transportiert.
M.C.: Vielen Dank für das Gespräch.
Das Dr.-Władysław-Biegański-Bezirksfachkrankenhaus in Grudziądz verfügt über 40 Stationen, in denen sich 1 050 Betten und 53 Fachberatungsstellen befinden. Der neuste OP-Block besitzt 11 durch die Zentrale Sterilisationsabteilung (SC) bediente OP-Säle. Im Hinblick auf hohe Belastung des Funktionierens der Zentralen Sterilisationsabteilung änderte das Krankenhaus völlig die Einstellung zum Beschaffungsmanagement von Erzeugnissen zugunsten der erhöhten Nutzung von fertigen, sterilen Behandlungs- und OP-Sets, sowie wechselte von Mehrwegprodukten zu Produkten für einmaligen Gebrauch.
Im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung erwarb das Krankenhaus eine
finanzielle Unterstützung für den Kauf von Krankenwagen samt Ausstattung, Bau eins der neusten Landungsplätze in Polen für Hubschrauber, sowie vielfältige medizinische Ausrüstung, die Anwendung in Behandlung von Patienten in dieser neuen Einrichtung fand.
Über die Nutzung von großen OP-Sets im OP-Block des Nikolaus-Kopernikus-Woiwodschaftsfachkrankenhauses in Łódź sprechen:
Sylwia Dąbrowska
Stellvertretende Leiterin des OP-Blocks für Krankenpflege – Nikolaus-Kopernikus-Woiwodschaftsfachkrankenhaus in Łódź
Monika Cerkaska
Redaktion
Monika Cerkaska: Was bewog Sie, die Arbeit mit den Behandlungssets zu beginnen?
Sylwia Dąbrowska: Die Entscheidung, in den Standard-OP-Block Behandlungssets einzuführen, fiel glücklicherweise mit der Renovierung des OP-Blocks zusammen. Führer, d.h. vor der Renovierung, hatten wir im Bereich des OP-Blocks eine Sterilisation, wo außer laufender Arbeit für Bedürfnisse des OP-Blocks auch die Zusammenlegung aus unsterilen Erzeugnissen von jeweiligen Sets (Art der Verpackungsstelle) erfolgte, die in nächster Etappe sterilisiert wurden. Nach Renovierung des Blocks wurde die Sterilisationsstelle aufgelöst und heute verfügt das Krankenhaus nur über eine Übergabe-Abnahmestelle, die sich mit Logistik, hauptsächlich von Werkzeugen und Krankenahauswäsche, beschäftigt. Dank solchen Entscheidungen wechselten wir in einem Augenblick zur Anwendung von Einmalprodukten, z.B. Abdecksets für das OP-Feld, Mäntel sowie Behandlungs- und OP-Sets. Die Renovierung des Blocks verringerte auch die Größe der Lagerfläche, über die wir verfügen. Im Hinblick darauf können wir uns nicht erlauben, eine zu große Menge an unsterilen Erzeugnissen aufzubewahren, die immer viel Platz einnahmen. Derzeit nutzen wir viele Implantate, die vor allem Platz im OP-Saal in Anspruch nehmen. Verbandsets werden außerhalb des OP-Saals gelagert, deshalb ist es einfacher und schneller, im diesem Fall die Sets zu nutzen. Eine solche Organisationslösung ist völlig begründet. Auf Kosten der Lagerfläche wird Raum für Patienten vergrößert. Und mit dem Patienten kommt Geld.
„Eine Bewegung, die zur Öffnung des Sets reicht; ein Set, das für die jeweilige Prozedur bestimmt ist, und ein Etikett, das die Information in die Dokumentation zu kopieren ermöglicht, schränken die Vorbereitungszeit auf den Eingriff ein. Dank dem kann sich das Personal auf die Arbeit beim Patienten konzentrieren.”
M.C.: Sie erwähnten die Sicherheit. Es ist wohl eins der wichtigsten Gründe für das Krankenhaus, für den Sie sich entschieden, mit den Fertigsets zu arbeiten?
S.D.: Natürlich, und das für das Krankenhaus allgemein. Es ist ein sehr solides Argument für den Leiter – weil die Verantwortung für die Sterilität auf dem Hersteller beruht – und für das ganze epidemiologische Team – weil die Anwendung von Sets die Verminderung der Anzahl von Krankenhausinfektionen beeinflusst. Außerdem ist es für uns – das medizinische Personal, von großer Bedeutung. Sicherer ist, eine Bewegung zur Öffnung des ganzen Sets vorzunehmen, als einzelne Verpackungen mit den zur Ausführung des kompletten Eingriffs notwendigen Erzeugnissen zu öffnen. Ein sehr sicheres Element ist auch der bewegliche Etikettenteil. Zwecks Ausschließung des Fehlers, der bei Abschreibung der Daten in die Dokumentation begangen werden kann, wird nur ein Fragment mit Index und Gültigkeitsdatum übertragen. Der Index identifiziert völlig den Setinhalt, weswegen kein genaueres Etikett benötigt wird. Bei erhöhter Menge des genutzten Materials und gleichzeitigem beschränktem Raum in der Dokumentation ist die Größe des Etiketts genau richtig. Ein weiterer Vorteil der Sets ist die Steigerung des Arbeitskomforts. Eine Bewegung, die zur Öffnung des Sets reicht; ein Set, das für die jeweilige Prozedur bestimmt ist, und ein Etikett, das die Information in die Dokumentation zu kopieren ermöglicht, schränken die Vorbereitungszeit auf den Eingriff ein. Dank dem kann sich das Personal auf die Arbeit beim Patienten konzentrieren. Es ist besonders in der Situation wichtig, wenn z.B. während des Dienstes drei OP-Säle funktionieren, und das Krankenpflegepersonal nur für die Sicherung der Arbeit in den Sälen reicht. Die Nutzung von Fertigsets erlaubt die einwandfreie Arbeit des ganzen diensthabenden Teams des OP-Blocks. Natürlich ist der Komfort, verbunden mit Gebrauch von Sets, nicht nur in Notfällen, aber auch bei täglicher Arbeit spürbar. Wir schränken die Dauer der kompletten Prozedur auf das Minimum ein, was konkrete Einsparungen bedeutet, also geringerer Verbrauch von Energie, Klimageräten, kürzere Anästhesie des Patienten, kürzere Arbeit des Arztes-Chirurgen, Anästhesiologen und Krankenschwester. Verringerung der Vorbereitungszeit auf den Eingriff in Verbindung mit einwandfreier Arbeit des Teams verursacht, dass die Ausführung der jeweiligen Prozedur kürzer und billiger ist.
M.C.: Über Kosten werden wir noch sprechen, aber es kommt noch eine Frage auf. Verstehe ich es richtig, dass die Arbeit mit den Sets die Leistung im OP-Block steigert?
S.D.: Mit absoluter Sicherheit ja. Außer den erwähnten Sets trägt dazu die hohe Qualität von Desinfektionsmitteln, die eine schnelle Rotation von Patienten im OP-Saal erlauben. Am Beispiel unseres Krankenhauses kann ich sagen, dass wir bis vor kurzem 4 Eingriffe, z.B. der Strumaresektion, am Tag vornahmen. Heute führen wir 5 davon aus und haben noch Zeitreserven. Es zeugt eben von Effektivität und guter Zusammenarbeit des Teams, sowie kürzeren Vorbereitungszeit auf den Eingriff. Am meisten ist es sichtbar, wenn wir die Leistung des OP-Blocks in der Monats- oder Jahresskala analysieren.
M.C.: Es drängt sich noch eine Fragen bezüglich der Abfälle auf. Können wir annehmen, dass sich die Menge von Abfällen verringerte?
S.D.: Das hängt davon ab, wie man es betrachtet. Generell steigt die Menge der aus dem OP-Block kommenden medizinischen Abfälle. Es kommt bei allen Einrichtungen vor, die die Einmalprodukte nutzen, denn es sind einmalige Abdecksets für das OP-Feld und medizinischen Geräte, Mäntel usw.. Aber die Menge von Abfällen, in diesem Fall Verpackungen der jeweiligen während des Eingriffs genutzten Erzeugnisse sinkt gewiss und schränkt sich auf einige, und nicht, wie früher – mehrere zehn oder dutzend Verpackungen ein.
M.C.: Wie verändern sich also Kosten für die Ausführung der jeweiligen Prozedur bei Anwendung von Sets?
S.D.: Es ist zweifellos, dass es für das Krankenhaus kostengünstiger ist, weil wir ein fertiges, für uns geeignetes Set haben, das sterilisiert und uns geliefert wird. Die Zusammenlegung von Elementen im Krankenhaus würde sich bei unseren Realitäten mit einer zusätzlichen Anstellung verbinden, was die Steigerung von Kosten für die Ausführung der einzelnen Prozedur bedeutet. Die beste und meist fortgeschrittene Lösung bilden Sets, die für die jeweilige Prozedur bestimmt sind. Dies schränkt nicht nur die Anzahl von geöffneten Verbandsets ein, aber es befindet sich darin das Abdeckset für das OP-Feld, Absicherung des Mayo-Tisches, Abdeckungen der Geräte, Kabeln, Organiser der während des Eingriffs gebrauchten Ausrüstung – eine sehr nützliche und die Arbeit organisierende Sache, also das ganze sterile Material. Die Anzahl von vorgenommenen Prozeduren entspricht der Anzahl von verbrauchten Sets.
M.C.: Vielen Dank für das Gespräch.
Das Nikolaus-Kopernikus-Woiwodschaftsfachkrankenhaus in Łódź besitzt in dessen erweiterter Struktur das Fachkrankenhaus, Regionales Onkologiezentum, Dr.- J.-Korczak-Pädiatrisches Zentrum, Komplex von Fachambulatorien und –beratungsstellen, sowie die Diagnostikstation.
Zu den wichtigsten Erfolgen des Krankenhauses kann die Entstehung des Zentraums für Knochenmarktransplantation, geleitet durch das qualifizierte Team von erfahrenen wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitern, sowie Errichtung der Krankenhausrettungsstation, verbunden mit dem Landungsplatz für Hubschrauber, die zusammen eine funktionale Ganzheit bilden und eine schnellte Rettungsaktion bei die Gesundheit und Leben der Menschen gefährdeten Situationen gewährleisten, gezählt werden. Eine wichtige Leistung war auch die Modernsierung des Regionalen Onkologiezentums.
Derzeit ermöglicht das Krankenhaus eine komplexe Diagnostik und Behandlung auf dem höchsten Weltniveau, und schafft somit bessere Genesungsmöglichkeit für die Patienten.
Außerdem sind auf dem Gelände des Krankenhauses 12 Verbände und Fonds tätig, die u.a., Krebs-, Leukämie-, Hämophiliekranke, Patienten, die an rheumatischen Krankheiten leiden, sich nach der Herztransplantation befinden, und viele andere unterstützen.
Krankenhausinfektionen bilden ein ernstes Problem der gegenwärtigen Medizin, weil sie oftmals mit Misserfolg der Behandlung und Entstehung von Verwicklungen gleichgesetzt werden. Die häufigsten mit Infektionen verbundenen Probleme sind fehlende Aseptikerhaltung an Stelle der Durchführung des medizinischen Eingriffs, verspätete Diagnose der Infektion oder ihre falsche Behandlung. Für das Krankenhaus verbindet es sich mit der Tatsache, dass alle o.g. Aspekte – Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung – richtig vorzunehmen sind.
Immer mehr Krankenhäuser treten an die Erlangung des ISO-Zertifikats heran, was zur Erarbeitung von Maßnahmen bezüglich aller Behandlungsetappen des Patienten führt, deren Beachtung die Reduzierung der Infektionszahl beeinflussen wird. Auch das Bewusstsein des medizinischen Personals im Bereich des besprechenden Problems nimmt von Jahr zu Jahr zu.
Das Thema der Krankenhausinfektionen bildet eine Herausforderung für Hersteller von medizinischen Erzeugnissen, die bei Ausführung jeweiliger Maßnahmen in den Einheiten des Gesundheitswesens genutzt werden.
Eine Antwort auf die mit der Sicherheit der Behandlungsprophylaxe verbundenen Bedürfnisse sind die Matoset-Erzeugnisse, die die Funktionalität und Formsparsamkeit durch bewusste Verbindung des Verbundstoffs in sich vereinigen. Einfacher gesagt, ist die Zusammensetzung des jeweiligen Matosets für den betreffenden medizinischen Eingriff bestimmt, und einzelne Bestandteile sind in der die Reihenfolge von auszuführenden Maßnahmen aufzwingenden Weise gemäß den Aseptikgrundsätzen geordnet. Die regelmäßige Anordnung und durchdachte Zusammensetzung gewährleisten Sicherheit, Arbeitskomfort und Zeitersparnis.
Zum Thema der Anwendung von Behandlungssets sprechen:
Monika Cerkaska – Product Manager von TZMO SA
Katarzyna Moś – Master in Krankenpflege mit Fachgebiet in epidemiologischen Krankenpflege
M.C. Frau Katarzyna, in welchen Situationen hat sich die Nutzung von sterilen Matoset–Sets am besten bewährt?
K.M. In täglicher Behandlungspraxis nutzen wir vor allem Matosets in Behandlungszimmern, wenn wir einen kleinen medizinischen Eingriff auszuführen haben, z.B. Fadenentfernung oder Verbandwechsel. Bei Verwendung der sterilen Sets bin ich sicher, dass ich alle notwendigen Materialien vorbereitet habe und ich imstande bin, während einigen Minuten einen kleinen Eingriff durchzuführen. Fertige sterile Sets sind beim Krankenbett unentbehrlich, weil der Transport des Patienten und Vornahme des Eingriffs im Zimmer nicht möglich ist.
M.C. Und was ist mit Situationen, wenn der Verband beim Zuhause des Kranken zu wechseln ist?
K.M. Na eben. Die Krankenschwester wird bestimmt den Arbeitskomfort bei Anwendung der fertigen Sets zu schätzen wissen. Sie ist immer sicher, dass alle notwendigen Materialien vorbereitet sind, und jeder Patient hat das Gefühl individueller Behandlung und dass das jeweilige Seit speziell für ihn vorgesehen wurde.
M.C. Also arbeitet es sich einfacher mit fertigen Sets?
K.M. Ja, viel bequemer, weil sie den Verlauf der Behandlungsmaßnahme verbessern, aber vor allem arbeitet es sich viel sicherer. Die Reihenfolge der Anordnung von jeweiligen Bestandteilen determiniert Maßnahmen, die auszuführen sind. Wir sind nicht imstande, z.B. Handschuhe, die meistens ganz oben platziert sind, zu übersehen, und erst nach dessen Anziehen können wir andere sterilen Bestandteile des Sets nutzen. Solche Vorgehensweise verringert das Infektionsrisiko, was sowohl für uns, als auch den Patienten am wichtigsten ist. Dokumentation der Maßnahme wird dank den selbstklebenden Etiketten mit der Information über das Ereignis, die in der Dokumentation des Patienten enthalten ist, erleichtert.
M.C. Daraus folgt, dass die Sets die Aseptikerhaltung ungeachtet des Ausführungsorts der Behandlungsmaßnahme gewährleisten?
K.M. Ja. Nicht immer befindet sich der Patient am Ort, wo z.B. der sichere Verbandwechsel möglichst ist. Matosets sind eine Garantie dafür, sowie verkürzen zusätzlich die Vorbereitungszeit für den Eingriff und verbessern die Arbeitsorganisierung.
M.C. Zum Schluss muss ich fragen – was ist mit den Kosten?
K.M. Die Anwendung von den für die bestimmte Maßnahme kompletten Sets schließt die Notwendigkeit der Öffnung von vielen Einzelverpackungen aus, was sich unmittelbar auf Kosten des Eingriffs überträgt. Jeweilige Öffnung von vielen Verpackungen erhöht die Möglichkeit der Infektion des sterilen Stoffs. Außerdem wird bei Nutzung der Sets – der ganze Inhalt bewusst verbraucht. Die vernünftige Verwendung des Verbundstoffs verringert mit Sicherheit dessen Einkaufskosten. Zusätzlich wird das medizinische Personal durch die Vervollständigung von Behandlungsverbänden zeitlich nicht belastet. Zusammenfassend möchte ich noch einige Worte zu den Katheter-Sets und Sets zur Desinfektion des OP-Feldes sagen, die sich mit Sicherheit, aber nicht nur, auf Rettungsstationen bewähren. In Situationen, wo die Zeit bedeutend ist, sind wir nicht imstande, die Aseptikgrundsätze vollständig zu beachten, deren Fehlen – wie man weiß – mit Komplikationen resultieren und die Ursache der verlängerten Hospitalisierung bilden kann. Der Patient, der in lebensbedrohender Situation aufgenommen wird, bedarf der Vornahme vieler Maßnahmen gleichzeitig. Das Infektionsrisiko während der Lebensrettung ist größer, als bei Ausführung von geplanten Maßnahmen. Aus diesem Grund erleichtert die Nutzung des Matosets in Form von fertigen Sets, z.B. des Katheter-Sets, die Erhaltung von Aseptikgrundsätzen. Das Set mit allen notwendigen Bestandteilen, einschließlich der entsprechenden Katheter-Größe, erlaubt, unnötige Tätigkeiten bis auf das Minimum zu beschränken. Ähnlich ist es im Fall des Sets zur Desinfektion des OP-Feldes, das seine Begründung und vollständige Verwendung während der Durchführung von medizinischen Eingriffen in Lebensgefahr findet. Bei Reanimationen besteht oftmals die Notwendigkeit, eine Endovaskularisationselektrode anzulegen oder Einstechen in die Unterschlüsselbeinschlagader auszuführen. Beim Vorhandensein vom fertigen Desinfektionsset kann der Patient für solche Maßnahmen in kurzer Zeit vorbereitet werden. Wichtig ist, dass er nicht dem zusätzlichen Risiko ausgesetzt wird, dass nach erfolgreicher Reanimationsaktion mit unabsichtlicher Infektion resultieren kann. Wir retten den Patienten und „schenken‘ ihm dafür eine Infektion, sowie verlängern seinen Krankenhausaufenthalt. Der Gefahrenzustand wird vorübergehen, und der Patient erfordert eine Behandlung wegen Komplikationen aus Nichtbeachtung von grundgelenden Aseptikgrundsätzen, deren Einhaltung Matosets erleichtern.
M.C. Vielen Dank für das Gespräch.
Bożena Krymska
Spezialistin für epidemiologische und kardiologische Krankenpflege – Schlesisches Zentrum für Herzkrankheiten in Zabrze
Qualität der medizinischen Dienste bedeutet Befriedigung oder Übersteigung von Patientenerwartungen, Standarderfüllung und Realisationsgrad der angenommenen Ziele. Nach H. Lenartowicz besteht die hochqualitative Gesundheitsfürsorge in Erfüllung von bestimmten Kriterien, womit ihre Übereinstimmung mit aktuellem professionellem Wissen nachgewiesen wird und die in jeweiligen Bedingungen den Patienten die Erzielung der gewünschten Gesundheitseffekte sichert. Die Qualität der realisierten medizinischen Dienstleistungen ist sehr wichtig, weil sie die wertvollen Lebens- und Gesundheitswerte der sie nutzenden Personen betrifft.
Obwohl die Qualität im
Effekt als Befriedigung mit der gut ausgeführten medizinischen Dienstleistung zu verstehen ist, bedeutet sie für jede der Parteien – für den Ausführenden und Empfänger der Dienstleistung – etwas anderes.
- Für Patienten hängt die Qualität der medizinischen Dienstleistung von der zügigen Genesung oder Gesundheitsbesserung nach Entlassung aus dem Krankenhaus ab.
- Für den Mitarbeiter einer Gesundheitsfürsorgeanstalt wird die Qualität mit Übereinstimmung dieser Dienstleistung mit aktuellem professionellem Wissen und Erzielung der Gesundheitsbesserung ohne unerwünschte Ereignisse verbunden.
- Für die Anstaltsleitung bedeutet Qualität Sicherung der Dienstleistung auf einem entsprechend hohen Niveau mit entsprechend niedrigen Kosten.
Jeder medizinischer Vorgang beim Patienten besteht aus mehreren Etappen:
- Vorbereitung des Sets,
- Ausführung der medizinischen Maßnahme,
- Beseitigung des Sets, Umgang mit Abfällen,
- Dokumentation des Vorgangs,
- Vorbereitung der Mehrweg-Geräte und -Werkzeuge zur Wiederverwendung.
Jede Etappe bedarf des Arbeits-, Geldmittel- und Zeitaufwands. Ausführung des Vorgangs in verschiedenen Bedingungen, insbesondere bei Notfällen und im Notdienst, ist mit hohem Fehlerrisiko belastet, was die Qualität des Vorgangs und dadurch auch die Qualität der ganzen medizinischen Dienstleistung zweifellos beeinträchtigt.
Alle oben genannte Etappen helfen bei Optimierung der fertigen Sets und Pakets, die an unterschiedliche Vorgänge und medizinische Eingriffe angepasst werden. Vorbereitung eines „traditionellen” Sets umfasst das Komplettieren von entsprechenden Geräte-, Werkzeugs-, Medikamenten-, Verbandmittelmengen, die für die Ausführung des jeweiligen Eingriffs notwendig sind. Stattdessen hilft das fertige Set bei Ersparnis der Vorbereitungszeit, insbesondere wenn der Vorgang im Notfall ausgeführt wird. Die Krankenschwester muss nicht mehr nachdenken, was und in welchen Mengen vorzubereiten ist. Das Produkt in Set-Form beinhaltet Materialien zur Realisierung des jeweiligen Vorgangs hinsichtlich deren Qualität und Menge. Der Inhalt eines fertigen Sets erzwingt richtiges Vorgehen, Nichtübergehen mancher Maßnahmen. Beispiel dafür ist die optimale Zahl von sechs Tupfern im Set zur Einführung eines Katheters in die Harnblase, was die Zeit einer genauen Desinfizierung des Bereiches von Harnleiterausgang erzwingt, falls alle Tupfergebraucht werden. Die äußere Verpackung in Form einer harten Blisterverpackung, kann manchmal mit mehreren Kammern als Flüssigkeits- oder Abfallbehälter dienen, wodurch keine zusätzlichen Gefäße notwendig sind.
Fertige Sets lassen den Vorgang auszuführen, indem nur eine sterile Verpackung geöffnet wird, was die Abfallmengen deutlich verringert, z.B. der äußeren Verpackungen von sterilen Kompressen, Werkzeugen, Handschuhen, Spritzen etc. Die Sets sind optimal für den jeweiligen Vorgang komplettiert, was verursacht, dass jeder Eingriff solchen Typs mit derselben Geräte- und Verbandmittelzahl ausgeführt wird. In Praxis, wenn wir das Set selbst komplettieren, neigen wir zur Öffnung einer größeren Menge z.B. des Verbandmittels (Kompressen, Wattetupfer) als Vorrat, auf alle Fälle, damit es reicht.
Der Vorgang, ausgeführt mit fertigem Set wird leicht standardisiert, ist sehr einfach bei Überwachung des Materialienverbrauchs, und somit bei Kostenberechnung.
Die Reinigung nach dem ausgeführten Eingriff ist sehr einfach. Alles, was verbraucht wurde, stellt einen gesamten Abfall dar. Dadurch dass alles im Set nur zum Einweg-Gebrauch bestimmt ist, wird das ganze Material zum Abfall, ohne Einteilung, geleitet.
Das Dokumentieren des ausgeführten Vorgangs ist sehr einfach und genau dank den mit Sets mitgelieferten selbstklebenden Etiketten.
Gebrauch von Einweg-Werkzeugen im Set gibt auch Ersparnisse weger keiner Notwendigkeit der Werkzeugsterilisation. Der Sterilisationsvorgang bereitet auch zusätzliche Kosten: für Wasser, Energie, Desinfizierungsmittel, Sterilisierungsverpackungen, Prüfungen des Sterilisierungsvorgangs, sowie Arbeitsaufwand.
Einer der wichtigsten Vorteile der fertigen Sets ist die Ausschließung von unerwünschten Ereignissen, z.B. Infektionsverhinderung. Um noch einmal auf die Qualität der medizinischen Dienstleistungen zurückzukommen, ist die Einführung des Programms für die Verhinderung von Krankenhausinfektionen und Systemmaßnahmen im Bereich der Fehlervorbeugung bei medizinischen Vorgängen für die Sicherung der hohen Qualität sehr wichtig. Die Reduzierung von Infektionsmengen ist ein objektiver Faktor für die Qualität der medizinischen Dienstleistungen, und jede eingetretene Infektion, die man verhindern konnte, stellt für die die medizinischen Dienste leistende Anstalt eine Niederlage dar. Fertige Sets, angepasst an die jeweilige Behandlung oder Vorgang, sind ein perfektes Werkzeug zur Verhinderung solcher Misserfolge. Fergie Behandlungssets sind Garantie für die Sterilität der gebrauchten Geräte und Materialien, die zur Ausführung des Vorgangs verwendet wurden. Dies übertragt die Verantwortlichkeit für die Sterilität, und damit für die Qualität des medizinischen Erzeugnisses auf den Hersteller.
Verwendung der fertigen Behandlungssets und –pakets optimiert in der medizinischen Praxis die Arbeit, bereitet den medizinischen Mitarbeitern Zufriedenheit, spart Kosten und führt zur Patientenzufriedenheit. Bessere Qualität der medizinischen Fürsorge hingegen führt zur Wettbewerbsfähigkeit der medizinischen Anstalt auf dem Markt.
Literatur
- Ciuruś M., Procedury higieny w placówkach ochrony zdrowia, Instytut Problemów Ochrony Zdrowia (Hygienemaßnahmen in Gesundheitsfürsorgeanstalten, Institut für Gesundheitsschutzprobleme) , Warszawa 2009.
- Dykowska G., Opolski J., Jakość świadczeń zdrowotnych, pakiet samokształceniowy (Qualität von Gesundheitsdienstleistungen, autodidaktisches Paket), Warszawa 2001.
- Heczko P.B, Wójkowska-Mach J. (unter der Redaktion), Zakażenia szpitalne. Podręcznik dla zespołów kontroli zakażeń (Krankenhausinfektionen. Handbuch die Infektionskontrollepersonal), PZWL, Warszawa 2009.
- Hołub J., Strategia konkurencji jakości na rynku usług medycznych (Strategie der Qualitätskonkurrenz auf dem Markt von medizinischen Dienstleistungen ) [W:] Nogalski B., Rybicki J. (unter der Redaktion), Nowoczesne zarządzanie zakładem opieki zdrowotnej (Moderne Verwaltung der Gesundheitsfürsorgeanstalt), Dom Organizatora, Toruń 2002.
- Lenartowicz H., Zarządzanie jakością w pielęgniarstwie (Qualitätsmanagement in Krankenpflege), CEM, Warszawa 1998.
- Maciąg A., Kruszewski K., Topczewska-Tylińska K., Michalak J., Rola procesów, standardów i procedur w kształtowaniu jakości świadczeń zdrowotnych (Rolle von Prozessen, Standards und Prozeduren in Gestaltung der Qualität von Gesundheitsdienstleistungen), Alfa-medica Pres, Bielsko-Biała 2007.
- Piątek A., Doskonalenie jakości opieki pielęgniarskiej (Verbesserung der Krankenpflegequalität) [W:] Ksykiewicz-Dorota A. (unter der Redaktion), Podstawy organizacji opieki pielęgniarskiej (Grundlagen der Krankenpflegeorganisierung), Wydawnictwo Czelej, Lublin 2004.



